5 Argumente gegen eine kieferorthopädische Behandlung… und wie man sie entkräftet

Überlegst du dir schon länger, ob es nicht sinnvoll wäre, deine Zähne begradigen zu lassen, findest aber immer irgendwie Argumente, die dagegensprechen?
Du bist nicht allein! Es gibt viele Menschen, die den Gang zum Kieferorthopäden entweder fürchten oder schlicht keine Lust darauf haben.
Die folgenden Abschnitte zeigen dir jedoch, wie du einige der gängigsten Einwände dir selbst gegenüber entkräften kannst.
Argument Nr. 1: Es wird sicher wehtun!
Jeder hat Angst vor Schmerzen. Das „Image“ des Kieferorthopäden rührt sicherlich daher, dass viele die Arbeit in der Kieferorthopädie mit der Arbeit in einer Zahnarztpraxis verbinden. Wer hier schlechte Erfahrungen gemacht hat, überträgt das Ganze nicht selten. Tatsache ist jedoch, dass moderne Behandlungstechniken in der Kieferorthopädie fast keine Schmerzen hervorrufen.
Ich möchte dir nicht versprechen, dass die Begradigung deiner Zähne auf keinen Fall mit Schmerzen oder zumindest mit einem unangenehmen Gefühl verbunden sein wird. Vor allem während der Eingewöhnungszeit kann sich das Ganze unangenehm anfühlen. Die gute Nachricht ist jedoch, dass die Beschwerden meist nach einer Woche abklingen.
Argument Nr. 2: Die Behandlung beim Kieferorthopäden ist teuer
Wie viel eine Behandlung beim Kieferorthopäden kostet, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Moderne Maßnahmen erweisen sich als teurer als die Standardvariante, die vorwiegend auf den funktionalen Nutzen ausgelegt ist.
Wer Wert auf ein möglichst überzeugendes Preis-Leistungsverhältnis legt, sollte sich natürlich auch immer an die Trageempfehlungen seines Kieferorthopäden halten. Umgekehrt gilt: Wenn du deine Zahnspange zu selten trägst, kann es sein, dass sich die Behandlungsdauer verlängert… und damit gegebenenfalls auch teurer wird.
Argument Nr. 3: Das dauert so lange!
Wie lange eine kieferorthopädische Behandlung dauert, ist immer auch von der Art und der Ausprägung der Fehlstellung abhängig. Ein typisches Beispiel: Wenn „nur“ Zähne begradigt werden müssen, trägst du deine Spange in der Regel kürzer als jemand, dessen Kiefer in die richtige Position gebracht werden muss.
Am besten erkundigst du dich im Vorfeld bei deinem Kieferorthopäden, wie lange du die Spange voraussichtlich tragen musst. So kannst du dich vor Überraschungen schützen und bist perfekt vorbereitet. Und wenn das Ganze dann doch schneller geht… umso besser!
Argument Nr. 4: Mit einer festsitzenden Spange sehe ich nicht gut aus!
Die Spangen, die heute in der modernen Kieferorthopädie angeboten werden, sind mit den Spangen, die vor vielen Jahren auf dem Markt waren, nicht mehr vergleichbar. Heute gibt es nicht nur „die eine, festsitzende Spange“, sondern viele verschiedene Möglichkeiten.
Diese sorgen dafür, dass die Angst vor einem „entstellten Aussehen“ unbegründet ist. Viele Patienten haben zum Beispiel die Möglichkeit, sich für eine innenliegende Spange zu entscheiden, die man von außen quasi nicht sieht. Sprich deinen behandelnden Kieferorthopäden gern auf Alternativen dieser Art an.
Argument Nr. 5: Das Ergebnis ist nicht langfristig
Das Ziel einer kieferorthopädischen Behandlung ist ein langfristiges Ergebnis. Gleichzeitig wirst du wahrscheinlich immer wieder Menschen treffen, die dir berichten, dass sie in ihrer Jugend eine Zahnspange getragen haben und ihre Zähne später trotzdem wieder schief geworden sind.
Wie in vielen anderen Bereichen ist es wichtig, hier am Ball zu bleiben. Klar, kann es sein, dass sich deine Zähne im Laufe der Jahre wieder verändern. Aber du gehst ja auch regelmäßig zum Friseur. Dafür sind die Ergebnisse, die dir die moderne Kieferorthopädie bietet, schon sehr langfristig angelegt.
Du überlegst dir, ob du deine Zähne begradigen lassen solltest, findest aber immer wieder Argumente dagegen? In diesem Beitrag gehe ich darauf ein, wie du dich selbst überzeugen kannst.
Keine leeren Versprechen, sondern echte Faktoren, die dir aufzeigen, warum es sich lohnt, einen Termin beim Kieferorthopäden zu vereinbaren, und die dir beweisen, dass „alles doch gar nicht so schlimm“ ist.




