Darum solltest du dich über die Ausbildung deines potenziellen Kieferorthopäden informieren

Wenn du dich gerade auf der Suche nach einem Kieferorthopäden befindest, kennst du die Situation wahrscheinlich gut: Du recherchierst im Internet und stößt auf eine große Auswahl. Und natürlich stellst du dir gerade jetzt die Frage: „Wer erfüllt meine Ansprüche am meisten?“.
Dass das persönliche Bauchgefühl hier immer relevant wird, muss ich dir wahrscheinlich nicht sagen. So gut wie jeder dürfte schon einmal die Erfahrung gemacht haben, dass er sich in einer Praxis besonders wohlgefühlt hat… oder eben auch nicht. Aber: Natürlich spielt auch die fachliche Expertise eine wichtige Rolle.
In den folgenden Abschnitten erfährst du unter anderem, dass es die klassische kieferorthopädische Ausbildung nicht gibt. Stattdessen kannst du als Patient mit verschiedenem Hintergrund-Know-how konfrontiert werden.
Wie werden Kieferorthopäden eigentlich ausgebildet?
Auf dem Weg zum Kieferorthopäden gibt es verschiedene, teilweise mehrstufige, Ausbildungen. Sowohl einzelne Wochenendkurse als auch mehrjährige berufsbegleitende Veranstaltungen sind hier möglich. Manche dieser Ausbildungen schließen die betreffenden Personen mit einer wissenschaftlichen Arbeit ab.
Und klar: Eine besonders umfangreiche Expertise bietet die mehrjährige Vollzeitausbildung, die die betreffenden Personen dann als promovierter Facharzt für Kieferorthopädie abschließen.
So kann eine Ausbildung (je nach Region) durchaus drei bis vier Jahre dauern.
Am Ende steht in diesem Fall die Prüfung an der Uni, die von vielen als wichtiges Qualitätsmerkmal angesehen wird.
Kürzere Ausbildung = schlechtere Arbeit?
Zugegeben: Im ersten Moment mag die Vermutung vielleicht naheliegen, aber: Es wäre falsch, davon auszugehen, dass jeder Kieferorthopäde, der eine kürzere Ausbildung absolviert hat, schlechtere Leistungen erbringt.
Die Qualität der Arbeit ist, wie in anderen Bereichen auch, immer vom jeweiligen Einzelfall abhängig. Am Ende entscheiden die Kieferorthopäden selbst, ob und wie intensiv sie sich in welchen Bereichen weiterbilden.
Aber klar: Wer sich für eine längere Ausbildung entscheidet, dürfte sich ein stabiles Fundament an Wissen angeeignet haben. Und genau das kann am Ende beruhigend auf den Patienten wirken.
Die Wahrscheinlichkeit, dass du dich am Ende zwischen mehreren Kieferorthopäden entscheiden kannst, ist hoch. Parallel zur Ausbildung kann es dementsprechend sein, dass noch ein anderer Aspekt für dich relevant wird. Nämlich…
Die Bewertungen der Praxis im Internet
Einschlägige Ärzteportale erweisen sich als praktisch, wenn es darum geht, sich für einen Kieferorthopäden zu entscheiden. Wirf aber auch einen Blick auf die Sozialen Medien. Auch hier finden sich oft lobende und kritische Stimmen wieder. Eine Frage, die in diesem Zusammenhang besonders relevant werden kann, ist: Wie kommunizieren die Verantwortlichen der Praxis mit (potenziellen) Kunden? Gehen sie auf Beschwerden ein? Und wenn ja: Wie?
Grundsätzlich solltest du bei Bewertungen auf Social Media und einschlägigen Plattformen immer im Hinterkopf behalten, dass die entsprechenden Äußerungen subjektiv sind.
Am sichersten sind daher die Meinungen, die aus deinem direkten Umfeld kommen. Wenn du zum Beispiel einen Bekannten hast, der „Praxis XY“ kennt und dir von seinen Erlebnissen berichtet, kann dies viel wert sein. Am Ende wirst du jedoch deine eigenen Erfahrungen machen.
Du befindest dich auf der Suche nach einem Kieferorthopäden und weißt nicht, worauf du achten sollst? Neben deinem Bauchgefühl und der Praxisatmosphäre spielt unter anderem die Ausbildung des Kieferorthopäden eine wichtige Rolle.
Von kurzen Wochenendseminaren bis hin zu jahrelangen Weiterbildungen ist hier so gut wie alles möglich.
In diesem Beitrag verrate ich dir, welche Details hier wichtig werden und warum du nicht immer davon ausgehen solltest, dass eine längere Ausbildung eine Garantie für beste Ergebnisse ist.




