Gibt es Anzeichen, die darauf hinweisen, dass ich den Kiefer meines Kindes untersuchen lassen sollte?

Es gibt verschiedene Gründe, warum manche Eltern, deren Kinder zum Beispiel im Grundschulalter sind, noch nicht beim Kieferorthopäden waren. Einige haben einfach nicht daran gedacht. Andere sind der Meinung, das Ganze „sei schon nicht so schlimm“. Und wieder andere möchten generell keinen Kieferorthopäden aufsuchen.
Allerdings gibt es verschiedene Anzeichen, die darauf hinweisen können, dass es an der Zeit ist, den Kiefer zumindest kurz checken zu lassen.
Und genau um diese Anzeichen geht es in diesem Beitrag!
Funktionelle und ästhetische Anzeichen: Worauf solltest du achten?
Vorweg: Die folgenden Anzeichen deuten nicht nur bei Kindern darauf hin, dass es an der Zeit ist, bei einem Kieferorthopäden vorstellig zu werden. Auch wenn du erwachsen bist und besagte Anzeichen bei dir bemerkst, solltest du dich nicht scheuen, einen Termin zu vereinbaren.
Zu den optischen Anzeichen gehören unter anderem:
- Zähne, die in sich verschachtelt sind
- große Lücken
- stark hervorstehende Zähne
- eine auffällige Kieferform.
Die gute Nachricht ist, dass solche Anzeichen auch vom Laien erkannt werden können.
Anders verhält es sich bei den funktionellen Anzeichen. Diese werden meist nur dann vom Laien bemerkt, wenn sie mit Beschwerden einhergehen.
Die „Kunst“ ist es allerdings, besagte Beschwerden richtig zuzuordnen. Denn: Nicht alles, was vom Kiefer kommt, ist auch am Kiefer bemerkbar.
Klar: Wenn dein Kind auf einmal Schmerzen beim Kauen hat und/ oder nicht richtig abbeißen kann, liegt die Vermutung nahe, dass etwas mit dem Gebiss nicht stimmt. Aber: Auch Schnarchen oder eine eingeschränkte Nasenatmung können vom Kiefer kommen.
Im Zweifel hilft der Kieferorthopäde weiter
Vielleicht befindest du dich gerade in einer ähnlichen Situation. Du fragst dich, ob die (eventuelle) Kieferfehlstellung (oder Zahnfehlstellung) deines Kindes behandelt werden muss?
Um möglichen Folgen und Beschwerden bestmöglich vorzubeugen, ist es immer am sichersten, sich beraten zu lassen.
Vor allem, wenn…:
- dein Kind seine Milchzähne vergleichsweise früh verloren hat
- sich dein Nachwuchs eine Zahnverletzung zugezogen hat (z. B. bei einem Sturz)
- der Unterkiefer weit vorne oder weit zurück liegt
- Lücken vorhanden sind, in denen keine Zähne nachwachsen
- dein Kind im Teenageralter noch viele Milchzähne hat,
ist es sinnvoll, einen kleinen „Check“ zu vereinbaren.
Und wie gesagt: Natürlich kannst du dich auch als Erwachsener an einen Kieferorthopäden wenden, wenn du unter den genannten (oder ähnlichen) Symptomen leidest.
Manchmal gilt: Je früher, desto besser
Die gute Nachricht ist, dass sich viele Fehlstellungen auch noch nach mehreren Monaten oder sogar nach Jahren beheben lassen.
Dennoch ist es in der Regel besser, früh tätig zu werden… allein schon aufgrund der Tatsache, dass schiefe Zähne auch das Selbstbewusstsein eines Menschen negativ beeinflussen können.
Hinzu kommt, dass sich viele Fehlstellungen meist besser behandeln lassen, wenn sie früh in Angriff genommen werden. Dementsprechend muss dein Kind die Spange (oder die Aligner) dann auch nicht allzu lange tragen.
Es gibt verschiedene Anzeichen, die darauf hindeuten können, dass sich ein Kieferorthopäde das Gebiss deines Kindes anschauen sollte. Manche sind optischer, andere sind funktionaler Natur.
In diesem Artikel erfährst du, worauf du genau achten solltest, wenn es darum geht, die Situation etwas besser einzuschätzen.




