Zahnspangen und die Kostenfrage: Was übernimmt die Versicherung?

Hierbei handelt es sich um eine Frage, mit der sich vor allem viele Eltern auseinandersetzen. Eine Überlegung, die in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle spielt, ist, ob die Versicherung die Kosten (oder zumindest einen Teil davon) übernimmt.
Umso wichtiger ist es, sich im Vorfeld zu erkundigen, um alles möglichst fundiert planen zu können.
Was kostet eine kieferorthopädische Behandlung?
Auch, wenn es natürlich im Zusammenhang mit der bereits erwähnten Planung helfen würde: Die Kosten, die im Rahmen einer kieferorthopädischen Behandlung anfallen, lassen sich nicht pauschal beziffern. Stattdessen gibt es viele Details, die einen Einfluss darauf haben, wie hoch die finanzielle Belastung am Ende wirklich ist. Vor allem Fragen, wie zum Beispiel:
- Wie schwierig ist die Behandlung?
- Wie lange wird die Behandlung dauern?
- Welche Materialien kommen zum Einsatz?
- Braucht es eine Metallspange oder Aligner?
… werden relevant.
Die Erfahrung zeigt, dass die Kosten für eine Behandlung in der Regel zwischen 3.000 EUR und 10.000 EUR liegen. Natürlich gibt es aber auch immer wieder Ausreißer nach oben oder unten.
Und wer übernimmt die Kosten?
Die Patienten bekommen vor der Behandlung natürlich einen Kostenvoranschlag, den sie dann wiederum bei der Versicherung einreichen können. (Bei gesetzlichen Krankenkassen reicht der Kieferorthopäde das Dokument von sich aus ein.)
In den meisten Fällen gilt, dass die gesetzliche Krankenkasse in Deutschland zumindest einen Teilbetrag übernimmt.
Es kommt jedoch auch vor, dass die Krankenkasse nicht alles, was der Behandler empfiehlt, übernimmt. In einem solchen Fall muss der Mehraufwand vom Patienten getragen werden.
Schon gewusst? Viele Privatversicherungen übernehmen mehr als die gesetzlichen Versicherungen. Doch auch hier gibt es teilweise deutliche Unterschiede. Daher lohnt es sich generell, Preise und Leistungen zu vergleichen.
Gut zu wissen: In vielen Fällen musst du nicht alles auf einmal zahlen
Viele kieferorthopädische Praxen bieten individuelle Zahlungsvereinbarungen an. Wenn du also nicht alles auf einmal zahlen möchtest, sprich deinen behandelnden Kieferorthopäden gern an. Wenn du die Rechnung am Ende der Behandlung zahlst, erwartet dich ein entsprechend hoher Betrag.
Alles läuft transparent ab, kann dein Budget allerdings schon deutlich belasten. Daher entscheiden sich viele Eltern für die Ratenzahlung. Die gute Nachricht ist, dass viele Praxen diese sogar ohne Zinsen anbieten. Genau das erweist sich unter anderem als praktisch, wenn du mehrere Kinder hast, die in kurzen Abständen eine Spange brauchen.
Und ja: Auch dann, wenn du zum Beispiel nach einem Preisnachlass fragen möchtest, kann es sich lohnen, mit deinem Behandler zu sprechen. Kommunikation hilft in vielen Bereichen… auch hier.
Ich bin mir sicher, dass der Kieferorthopäde deines Vertrauens eine Lösung finden wird, die zu deinen Ansprüchen und deinem Budget passt.
Vor allem viele Eltern zucken beim Gedanken an die Kosten, die eine Zahnspange mit sich bringt, zusammen. Die gute Nachricht ist jedoch, dass das Ganze vielleicht günstiger ist, als du denkst. Zudem wird in der Regel ein Teil von deiner Krankenkasse übernommen.
Worauf du hierbei achten solltest und warum es wichtig ist, mit deinem Kieferorthopäden zu sprechen, erfährst du hier!





